Eine frostbeständige Fliese hält Temperaturen unter null Grad aus, ohne dass durch gefrierendes Wasser Schäden wie Risse oder Abplatzungen entstehen.
Wichtig ist dabei vor allem eine geringe Wasseraufnahme: Je weniger Wasser in das Material eindringt, desto geringer ist das Risiko für Frostschäden. Für den Außenbereich kommen deshalb häufig Feinsteinzeugfliesen mit einer Wasseraufnahme unter 0,5 % zum Einsatz. Zusätzlich sollte der Hersteller die Frostbeständigkeit ausdrücklich ausweisen.
Besonders relevant ist diese Eigenschaft bei Terrassen, Balkonen, Eingangsbereichen und anderen Flächen, die Witterung ausgesetzt sind. Wer dort nicht frostbeständige Fliesen verlegt oder den Aufbau falsch plant, erhöht das Schadensrisiko deutlich.