Fußbodenheizung und Fliesen – nutzen Sie das Energiesparpotential

Die Heizkosten im Jahr 2017 steigen nach Jahren der niedrigen Preise wieder. Das ist das Fazit des Deutschen Mieterbundes und der Beratungsgesellschaft co2online, die am 08.11 ihren aktuellen Heizspiegel vorgestellt haben. Demnach müssen Haushalte, die mit Öl heizen, mit einer monatlichen Preissteigerung von bis zu 10% rechnen. Die Preise für Gas- oder Fernwärme steigen hingegen um etwa 2%.
Zudem deutet die Wetterprognose durchschnittlich kältere Temperaturen an, es muss also durchschnittlich mehr geheizt werden.
Diesem Trend der Preissteigerung können Sie entgegenwirken, entscheiden Sie sich für eine Fußbodenheizung in Verbindung mit Fliesen!

Wie spart man durch eine Fußbodenheizung Energie?

Folgende Punkte und Eigenschaften sind die Gründe dafür, warum man mit einer Fußbodenheizung Energie sparen kann.

  • Eine Fußbodenheizung heizt weniger stark auf als ein Heizkörper. Häufig reicht eine Wassertemperatur von circa 30 Grad Celsius, um den Raum angenehm auf circa 20 Grad zu heizen. Das Wasser in einem Heizkörper wird häufig auf bis zu 50 Grad Celsius erhitzt, dadurch ist der nötige Energieeinsatz selbstverständlich höher.
  • Die erzeugte Wärme wird zu circa 65% als Strahlungswärme gleichmäßig über den Boden verteilt abgegeben. Ein Heizkörper wiederum erwärmt in erster Linie die Luft, im schlechtesten Fall sammelt sich die Wärme in Ecken und wird ungleichmäßig verteilt.
  • Sie lässt sich optimal mit weiteren Systemen verbinden, um ein Maximum an Energieersparnis zu erreichen. Dazu zählen etwa Warmwasserpumpen oder Sonnenkollektoren.

Neben diesen energetischen Vorteilen ermöglicht die Verlegung einer Fußbodenheizung eine freie Raumgestaltung. In Verbindung mit Fliesen sind zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten realisierbar, lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

Was bewirkt eine Fliese?

Fliesen eignen sich ideal für diese Art von Heizung, da sie eine hervorragende Wärmeleitfähigkeit besitzen. Diese resultiert aus dem Grundrohstoff Ton. Dessen geringer Wärmedurchlasswiderstand ermöglicht eine einfache Erwärmung des Raumes, ohne großen Verlust an Wärme. Lediglich Naturstein bietet annähernd so gute Eigenschaften im Bezug auf die Leitfähigkeit von Wärme. Die Fliese unterstützt demnach das Energiesparpotential der Fußbodenheizung, weitere Informationen zum Thema erhalten Sie auf unsere Seite “Energiesparen mit Keramik”.

Welche Fliesen eignen sich für eine Fußbodenheizung?

Von besonderer Bedeutung sind die sogenannten Dehnungsfugen, welche das Zusammenziehen und Ausdehnen der Materialien kompensieren können. Diese sollten eine Dehnungsfähigkeit von circa 5 mm ermöglichen. Als Fliese sollte in erster Linie Steinzeug und Feinsteinzeug verwendet werden. Diese zeichnen sich durch eine hohe Dichte aus, Wärme kann somit schnell an die Oberfläche des Fußbodens geleitet werden. Zudem bestechen beide Fliesenarten durch ihre Robustheit, durch ihre geringe Porosität eignen sie sich auch für den Sanitärbereich. Weitere Informationen dazu erhalten Sie im Blogartikel rund um Fliesenarten und ihre Eigenschaften.

Was gilt es bei der Verlegung zu beachten?

Beim Verlegen von Fliesen im Zusammenhang mit einer Fußbodenheizung, gibt es einige wichtige Punkte zu beachten. Selbst kleinere Fehler, wie das unsaubere Auftragen des Estrich, können enorme Auswirkungen haben.  Sollten Sie sich über den exakten Ablauf nicht vollkommen sicher sein, beauftragen Sie am besten einen Fachmann für den Einbau Ihrer Fußbodenheizung und das Verlegen Ihrer Bodenfliesen.

Kontaktieren Sie uns gerne über unser Kontaktformular oder besuchen Sie uns persönlich, in Bayerns größter Fliesenausstellung!

 

2018-06-26T08:37:50+00:00